Wer fühlt sich wohl auf Samothraki?

....Naturliebhaber, denen es wichtig ist, wenn man sich in Ruhe erholt.

....Wanderer, die die Einsamkeit unserer Wälder genießen.
....Bergsteiger, die auch größere Schwierigkeiten schon gemeistert haben.
...Vogelliebhaber, die schon lange nicht mehr einen dieser Vögel gesehen haben: Silberreiher, Wiedehopf, Bienenfresser, Nachtigall, Rabe, Dohle, Falke, Pelikan. Ich kann zwar auch nicht dafür garantieren, dass Sie alle diese Vögel hier entdecken, aber ich kann ihnen glaubhaft versichern, dass ich sie alle hier schon gesehen habe.
....Insektenfreunde, deren Herz höher schlägt, wenn sie Tiere wie das Wiener Nachtpfauenauge (Saturnia pyri), die Langfühlerschrecke (Saga hellenica), die Holzbiene (Xylocopa violacea) oder die gelbstirnige Dolchwespe rotstirnige Form (Scolia flavifrons) zu Gesicht bekommen. Auf dem Foto zum Größenvergleich eine Dolchwespe und eine Hummel (Bombus).
....Leute, die sich daran erfreuen, das Wasser aus dem Bach trinken zu können. Die darüber froh sind, dass das Leitungswasser genauso sauber und bekömmlich ist, weil es aus den gleichen Quellen kommt.
...Urlauber, denen es nichts ausmacht, wenn sie keine Feinsandstrände vorfinden, sondern sich darüber freuen, wie sauber das Wasser an unseren Wackersteinstränden ist.

Mit Badeschuhen ist auch der Einstieg ins Wasser kein Problem.

 

Menschen, die keine große Angst vor Schlangen haben, weil sie wissen, wie selten ein direkter Kontakt mit einer Schlange ist, und wie man sich Schlangen gegenüber verhält.
Wir könnten hier noch viele Beispiele bringen, denn genau das ist es, womit Samothraki glänzen kann. 
Ein bunter Strauß Natur.
Wenn sie allerdings lieber die Nächte in den Diskos durchmachen möchten, und Ihnen die drei auf der Insel, die für die Hochsaison geöffnet sind, ausreichen, ok.
Wenn es ihnen nichts ausmacht, den einen Feinkieselstrand Pahia Ammos, der rund 20 km von der Hafenstadt entfernt ist zu besuchen, oder lieber den anderen am Kipos, der rund 25km weiter liegt, dann gibt es kein Problem.
Wer jedoch beim Anblick einer Riesenkrabbenspinne (Eusparassus walckenaeri) oder eines Hundertfüßers (Scolopendra cingulata) einen Schreikrampf bekommt, der sollte es sich vielleicht noch einmal überlegen.
Sie sind zwar relativ selten anzutreffen, aber eben doch vorhanden. Und niemand sollte sich beim Gastwirt darüber beschweren, wenn vielleicht einmal so ein Tier über den Boden des Zimmers huscht, oder an der Wand klebt. Es lässt sich nicht verhindern.
Aber auch Kulturliebhaber können wir verwöhnen. Fangen wir an  bei den Kabirenmysterien aus dem Heiligtum der großen Götter, die in ihrer Bedeutung den kulturellen Stätten in Delphi oder Mykene nicht nachstanden. 

 

 

Die wohl weltweit bekannteste griechische Statue die heute im Louvre steht, ist die Nike von Samothraki.  

Von einer Kapelle, die zu Ehren des Aufenthalts von Apostel Paulus (Apg.16.11) gebaut wurde, sieht man nur noch Reste. Die Festungsanlagen der Genueserfamilie Gattelusi sind da weitaus besser erhalten, sind sie doch erst rund 570 Jahre alt. 
Auch für Liebhaber von Kirchen und Kapellen ist diese Insel ein Fest. Es sollen sich rund 1000 kleine Kapellen überall verstreut befinden. Besonders erwähnenswert ist ein Kloster in Alonia und eine Klosterruine in der Nähe von Therma. Aber auch der Anblick der über dem Abgrund schwebenden Panagia Kremniotissa ist die weite Reise sicher wert.  
....und zuletzt Leute, die den Spruch vom Arzt ernst nehmen, der da lautet: Wenn sie eines Morgens aufwachen und es tut ihnen nichts mehr weh, dann sind sie gestorben. Wir können einige der kleinen und großen Zipperlein in unserem Schwefelbad zu mindestens mildern.
Es wäre schön, wenn diese Idylle noch jahrzehntelang erhalten bleibt. Sie können dabei mithelfen. Versuchen sie doch einmal außerhalb der Hochsaison ihren Urlaub zu planen. So grün und bunt wie im Mai ist Samothraki nie. Nur in den Monaten Juli und August ist die Insel voll, denn ein Geheimtipp ist Samothraki nun auch nicht mehr. Aber schon ab dem 15.August ist es kein Problem, ein Zimmer zu bekommen. Und sie glauben gar nicht, wie romantisch und erholsam das letzte Weihnachtsfest mit meiner Frau war. Eingeschneit und 5 Tage ohne Strom.

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