Wanderung im Giali Quellgebiet

Mein Name ist Rebecca und ich bin 9 Jahre alt und komme aus Österreich. Seit 2005 verbringe ich jeden Sommer in Samothraki bei meinem Opa und meiner Oma. Dieses Mal möchte ich von einer zweitägigen Wanderung mit meinen Opa erzählen.


Am 20. Juli fuhren wir mit dem Auto von Mnemoria (Ano Meria) nach Isomata und die „Zick-zack“-Straße bis zum Sender. Diese Fahrt war schon Abenteuer pur. Mit Proviant und Schlafsack im Rucksack wanderten wir über den Schotterweg zur eingestürzten Hütte. Von dort ging es weiter über einen Hirtenweg bergauf und bergab durch stacheliges Wacholdergestrüpp nach Hlabaria.   
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Da konnten wir schon die ersten Quellen des Giali sehen. Hier machten wir Rast. Erholt begannen wir den mühevollen Abstieg zum Talgrund, vorbei an schönen Wasserfällen und „Pools“, wo wir und zwischendurch erfrischten. Dann gingen wir auf der anderen Seite wieder hinauf – Richtung Agia Thekla.
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Am späteren Nachmittag suchten wir uns einen schönen Schlafplatz. Mein Opa und ich schnitten Farne ab, um uns eine weiche Schlafstelle zu machen, darauf legten wir unsere Schlafsäcke und machten uns über unser mitgebrachtes Nachtmahl her. Zufrieden kuschelten wir uns in unsere Schlafsäcke und warteten bis die Sterne am Himmel leuchteten. Vor lauter Aufregung konnte ich die ganze Nacht nicht schlafen.
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Als es hell wurde, wäre ich endlich eingeschlafen, doch da machten wir uns - nach einem kleinen Frühstück - müde auf den Rückweg. Verschlafen plagte ich mich den steinigen, stachligen Weg zurück. Kaum beim Auto angekommen, sind mir die Augen zugefallen und ich hab die Heimfahrt, vor der ich mich gefürchtet habe – total verschlafen. Es war mit Opa ein tolles Erlebnis. Ich freue mich schon jetzt auf die nächsten Ferien, dann werde ich mit meinem Opa wieder eine große Wanderung machen. 8